Gedenkveranstaltung „Bomben auf Duisburg – Umkehr in die Zukunft“

Zur Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des schwersten Bombenangriffs auf Duisburg am 14. und 15. Oktober 1944 kamen am 14. Oktober 2014 englische Gäste ins Duisburger Rathaus.
2000 englische Bomber verwandelten die Stadt am 14. und 15. Oktober 1944 in eine Trümmerwüste, die Zahl der Toten ist nur zu schätzen. Über 6000 Gebäude waren total zerstört, über 10 000 Menschen obdachlos. Oberbürgermeister Sören Link, Mitte 2012 erst gewählt, erinnerte an 28 Weltkriegsbomben, die in seiner noch kurzen Amtszeit gefunden wurden, gesprengt oder entschärft werden mussten. Am Ende des Krieges, erinnerte der OB, waren 25000 Duisburger tot, fast alle Häuser zerstört.
„Die Bomben auf Duisburg sind nicht ohne Grund gefallen“, mahnte Link aber auch, die Ursachen des Krieges nicht zu vergessen, den Deutschland und seine Nazi-Führung begonnen hatten. Gleichwohl sei zwischen den kriegszerstörten Städten Portsmouth und Duisburg eine bewährte und dauerhafte Partnerschaft gewachsen. „Aus der Zerstörung entstand unsere Freundschaft“, sagte Links englischer Amtskollege Steve Wylie.

Lord Mayor Steve Wylie aus der englischen Partnerstadt Portsmouth trug sich ins Goldene Buch ein.


Weiterführende Infos unter: Der Westen: Duisburgs Katastrophe fiel nicht vom Himmel

